Provenienzforschung

Heute ist Tag der Provenienzforschung, und leider informiere ich Euch, während das Programm schon läuft. Aber es kann ja ein Anlass für Euch sein, Informationen abzurufen und durch die Angebote der teilnehmenden Institutionen zu surfen. In einer Pressemitteilung verkündet der Arbeitskreis Provenienzforschung e.V., von nun an jährlich am zweiten Mittwoch im April einen Tag der Provenienzforschung zu veranstalten mit Workshops, Führungen, Social Media, Sprechstunden.


Hier geht es zur Info auf der Website des Arbeitskreises.
Hier geht es zur Pressemeldung des Arbeitskreises.

Du weißt gerade nicht, was Provenienzforscher eigentlich machen? Dann lies doch mal im Blog der SMB nach.

Berufschancen im Verlag

von Anna Helene Lemke 

Der Wunsch, mit Büchern zu arbeiten entspringt häufig der Freude am Lesen. Der nächste spannende Krimi liegt schon auf dem Nachttisch bereit, der kommende Abschluss einer Fantasy-Trilogie wird mit Spannung erwartet … warum also nicht das Hobby zum Beruf machen? Die Arbeit in einem Verlag ist vielseitig, es gibt Studiengänge und Ausbildungsberufe und auch Quereinsteiger haben keine schlechten Chancen. Zu den klassischen Studiengängen gehören die philologischen Studiengänge wie Germanistik oder Anglistik, aber auch Buchwissenschaft, Medienwissenschaften, Verlagswirtschaft und Medienmanagement. Einige Universitäten bieten Masterstudiengänge an, die sich auf die Arbeit in Verlagen spezialisieren (z.B. Literatur und Medien an der Universität Bayreuth und Medienautor an der Universität Stuttgart). Zu den Ausbildungsberufen gehören Medienkaufmann/-frau in Digital und Print und BuchhändlerIn. Besonders umfangreich informiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf www.boersenverein.de, der Verband der Verlage, Buchhändler und Zwischenbuchhändler in Deutschland. Also alles ganz einfach?

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Über das Schreiben und die Brotgelehrten

Julia Zarna und Anna Lemke haben ein Gespräch mit Mareike Menne geführt und auf der Website des Eire Verlags erstveröffentlicht – dort sind die Brotgelehrte-Bücher erschienen. Und weil das Urheberrecht bei uns liegt und doch auch Einiges an brotgelehrter Erfahrung zur Sprache kommt, veröffentlichen wir das Gespräch hier ebenfalls.

EireVerlag: Liebe Mareike, Du bist als Autorin sehr vielseitig und hast schon Ratgeber (Berufe für Historiker, Brotgelehrte 1 und 2), Kinderbücher (KinderGeld) und wissenschaftliche Monographien (Diskurs und Dekor: Die China-Rezeption in Mitteleuropa, 1600-1800) geschrieben. Würdest Du es auch in Betracht ziehen, einmal einen Roman zu schreiben? Wenn ja: Welches Genre sagt Dir zu? Und wenn nein: Warum nicht?

Mareike Menne: Ich interessiere mich nicht sehr für Romane und lese sie nur selten, insofern habe ich wenig Genreerfahrung. Mir fehlen die Fantasie für komplexe fiktive Handlungen und die Geduld zum Aufbau und zur Beschreibung von Szenen, Eigenschaften, Räumen. Auch den Anspruch, ein Sprachkunstwerk zu schaffen, könnte ich nicht erfüllen. Meist finde ich Romanhandlungen und -figuren zudem nicht so innovativ wie das wahre Leben.

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Stadt, Land, Beruf – von der Schwierigkeit, im Paderborner Land einen Job als Kulturwissenschaftler*in zu finden

von Julia Koop

Je näher der Studienabschluss rückt, desto mehr machen sich Studierende der Kulturwissenschaften Gedanken, wie der Arbeitsmarkt für sie gerade in ländlichen Regionen wie Ostwestfalen-Lippe (OWL) aussieht. So erging es auch mir, da ich in Paderborn und Detmold mein Bachelor- und einen Teil meines Masterstudiums absolviert habe. Den Master setze ich gerade in Bochum an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) fort, sodass ich von meiner Erfahrung berichten und die Rahmenbedingungen vergleichen will.

Welche beruflichen Möglichkeiten bietet die Region OWL für Studierende und Absolvent*innen? Welche Unternehmen und Institutionen kämen für einen Jobeinstieg, Nebenjob oder ein Praktikum in Frage?

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Tag der Regionalgeschichte in Bielefeld, 30.3.2019

Heute ist Anmeldeschluss für den Tag der Regionalgeschichte, der am 30.3.2019 in Bielefeld stattfindet. Gleich vier Veranstalter füllen das Programm (ab 13:30 Uhr):

  • die Abteilung Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld
  • der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe,
  • der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg und
  • der Mindener Geschichtsverein.

Es wird Workshops, Führungen und Gesprächsrunden zu Themen der Geschichte, Genealogie und der Vereinsarbeit geben. Auf die angekündigte „historische Kurzberatung“ bin ich persönlich besonders gespannt.

Ganz im brotgelehrten Mindset freue ich mich auf die Veranstaltung und den Austausch von akademisch-theoretisch-methodischer Perspektive und Grabe-wo-du-stehst-Erfahrungen.

Hier gehts zur Anmeldung.

Hier zum Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 28.2.2019.

Hier gibts Informationen zum Projekt „Geschichtskultur in der Region“ (Uni Bielefeld)

Veranstaltungen März 2019

14.3.2019, ab 20 Uhr, Bielefeld, Bürgerwache: Lesen als berufliche und private Praxis

eine Veranstaltung der Bücherfrauen e.V.: www.buecherfrauen.de

An diesem Abend widmen wir uns dem Lesen in seiner Doppelrolle als Neigung und Pflicht. Drei Dimensionen strukturieren diesen Impulsworkshop:

  1. Lesen als „To Do“
  2. Lesen unter Veränderungsdruck
  3. Lesen soll Freude bereiten können

Der Workshop gibt Anregungen für Reflexionen und hält eine kleine Werkzeugkiste für methodisches Lesen bereit.

24.3.2019, 10-12, Gärtnerei Düsing, Borchen: Tulpenliebe – Tulpenfest.

Eine Matinée zur Feier der Tulpe

  • Kultur- und Wirtschaftsgeschichte: Dr. Mareike MenneKunst: Kerstin Hoffmann

    Botanik: Konrad Düsing

Eintritt 10€ inkl. Häppchen, Information und Anmeldung unter brief @ mareikemenne.de

Plakat Tulpenliebe

29.3.2019, 16-20 Uhr, Paderborn: Aufräumcoaching

Klarheit, Ordnung und Struktur als geisteswissenschaftliche Themen und berufliche Transferzone.

Vortrag und Impulsworkshop, 30€ inkl. Getränke, Information folgt hier in Kürze; Anmeldung unter brief @ mareikemenne.de