Dass die PR eine Berufsbranche ist, in die HistorikerInnen aufgrund mancher Schlüsselqualifikationen (und ggf. auch im Bereich Nostalgiebranding o.ä. mit einem höheren inhaltlichen Anteil) einsteigen können, ist inzwischen bei vielen Absolventen angekommen. Im Seminar stellten wir indes fest, dass es daran hapert, PR in eigener Sache zu machen:

  • Was können wir?
  • Warum sollte man uns einstellen?
  • Worin liegen unsere besonderen Kompetenzen? 
  • Was ist ihr Wert?
  • Warum ist der bekannteste deutsche Historiker Guido Knopp?
  • Wo sind die Fachvertreter, die uns Vorbild sein können?
  • Wo sind die Fachvertreter, die für eine Relevanz und Sichtbarkeit unserer Zunft in der Gesellschaft eintreten – und es damit nicht jedem einzelnen selbst überlassen, immer wieder unseren Nutzen erklären zu müssen?

Wir brauchen einen Schulterschluss zwischen berufstätigen und studierenden Geschichtswissenschaftlern: zur Selbstvergewisserung, zur Identitätsbildung und damit auch zur Vertretung gegenüber potentiellen Arbeitgebern, Bildungspolitikern und womöglich den eigenen Eltern. Gründen wir eine PR-Agentur in eigener Sache!