… war gestern Gegenstand eines Artikels der Süddeutschen online: „Geld-Tipps zum Semesterstart. Fragen kostet nichts.“ Der Artikel eignet sich gut für einen ersten Überblick über die Bereiche des Studentenlebens, in denen neben Konsum mit Geld Entscheidungen getroffen werden können und Pflichten warten – Steuern und Versicherungen, aber auch Rabatte, die Wahl der Bank oder Stipendien.

Wer sich tiefer informieren möchte, als der Artikel es erlaubt, kann zum einen den auch dort angezeigten Links folgen, etwa zum Stipendienlotse oder zu den Studentenrabatten.

Als sehr hilfreich empfand ich die Broschüre der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die über Kosten, Studienfinanzierung (Ausbildungsunterhalt, BAföG, Darlehen, Stipendien, Jobben, Sozialleistungen und Vergünstigungen) informiert, einen Serviceteil bietet und eine Betrachtung nach Bundesländern erlaubt. Die aktuelle Ausgabe ist von 2009, also noch mit Studiengebühren in NRW und BW, aber die Verbraucherzentrale fügt Einlegeblätter mit den Neuerungen der letzten Jahre hinzu.

Verbraucherzentrale NRW: Clever studieren – mit der richtigen Finanzierung, Düsseldorf (3)2009, 9,95€

Allerdings bleibt eine gute Übersicht für die Transferzeiten ein Desiderat: Wie finanziere ich mich, wenn ich den Bachelor abgeschlossen habe (also exmatrikuliert bin), aber das Masterprogramm noch nicht startet? In vielen konsekutiven Programmen, auch im Geschichtsstudium, werden Module angeboten, die bereits während des Bachelors für den Master absolviert werden können oder ein Bachelormodul, das mit in den Master genommen werden kann, damit diese Lücke nicht entsteht. Aber falls ein Uniwechsel damit einhergeht oder der Wechsel in einen interdisziplinären Master, kann es passieren, dass eine Unterbrechnung des Studierendenstatus eintritt – mit entsprechenden Konsequenzen für Finanzierung, Versicherung etc.

Auch für die Übergangsphase in den Beruf fehlen noch systematische Hinweise. Auf der Website www.beruf-start.de finden Sie einige gute Tipps; lassen Sie sich nicht davon schrecken, dass Ingenieure, Informatiker und Ärzte die Hauptzielgruppe stellen – das ist nicht nur einer einseitigen Wahrnehmung von Seiten der „Gesellschaft“ zuzuschreiben, sondern auch einer gewissen Zurückhaltung im Engagement der geisteswissenschaftlichen Absolventen.