Ich wünsche Ihnen ein frohes, gesundes, glanzvolles neues Jahr sowie die Möglichkeiten und Energie, Ihre Pläne in Taten umzusetzen. Wie Sie aus meinem Schweigen der letzten Wochen schließen konnten, nutzte ich die Feiertage zur Einkehr, jedoch tatsächlich auch zu geisteswissenschaftlicher Kernarbeit, nämlich zum Buchschreiben und zur Geselligkeit. Letzterer ist ein Hinweis zu verdanken, der diesem Blog ein weiteres Beispiel von Historikern (im weiten Sinne) im Tourismus hinzufügt: Der Kunsthistoriker Michael Jelkmann bietet mit einem Team Spezialführungen in Berlin an; zu den Themen zählen z. B. Historisches Berlin: Architekturgeschichte im Überblick oder  Dorfkirchen in Brandenburg: Bagow, Gortz, Radewege, Groß Behnitz, Klein Behnitz und Ketzür. Damit ist er nicht der einzige; bereits 2004 berichtete der tagesspiegel über Angebote dieser Art. Dass Spezialführungen Trends unterliegen, sich jenen jedoch auch schnell anpassen können, zeigt etwa das Angebot von art:berlin, das laut Angebot Geschichte mit Kunst, Lifestyle und Mode verbindet. 

Ja, in Berlin ist das ja kein Problem, aber JWD? Wie auch immer Sie JWD definieren: Beispiele finden sich bei der ersten Suchmaschinenanfrage schon für Ludwigshafen oder Aldersbach. Historische Spezialführungen, gern in Verbindung mit der aktuellen Lust auf Land, Natur- oder Selbsterfahrung, scheinen im Trend zu liegen.