Auf einen ungewöhnlichen Studiengang mit lustigem Namen und ernsten, sinnvollen Einsatzmöglichkeiten verweist Maximilian Dorr in seinem Blog:

Master of Desaster Management, Universität Kopenhagen. U.a. für BA der Sozialwissenschaften oder mit Affinität zum Gegenstandsbereich. Außerdem brauchen Sie mindestens zwei Jahre Praxiserfahrung (darunter fallen auch Ehrenämter und Praktika) in einschlägigen Bereichen.

Es gibt blended-learning-Angebote (Mix aus online- und Präsenzphasen) und eine Auswahl zwischen Vollzeit- und Teilzeit-Studienprogrammen. Sie verlassen natürlich das geistig-geisteswissenschaftliche Feld mit diesem Studium, das sich nicht an vergangenen oder künstlerisch verarbeiteten Katastrophen abarbeitet – als Stichwort-Wissen to go sei das Erdbeben von Lissabon 1755 erwähnt -, sondern z. B. Koordination von Katastrophenhilfen, Gesundheit, Infrastruktur, Risikobewertung heute lernen lässt. Das Studium soll zu einem Verständnis der komplexen Zusammenhänge vor, während und nach einer Katastrophe führen und auf dieser Grundlage Handeln ermöglichen. Jobs bieten sich in der öffentlichen Verwaltung und Versorgung, bei internationalen Organisationen (UN, Rotes Kreuz etc.) und bei NGOs.