In Berlin läuft seit Dienstag und noch bis morgen die re:publica 14, das in Deutschland größte „Festival der digitalen Gesellschaft“. „Was hat das mit mir zu tun?“, fragt die fleißige Studentin der Geschichte und Germanistik und vertieft sich schnell wieder in den Eintrag von Kindlers Literaturlexikon, der ihr den morgigen Referatseinsatz erleichtert. Nichts, natürlich, leider, Ihr digital natives!

Es sei denn, Sie interessieren sich für „Medien“, „Kultur“, „Politik“ und „Gesellschaft“, und dies auf einem Niveau, das eher der „citizen science“ zugerechnet werden kann als dass es auf dem diffizilen Parkett akademischer peer review Bestand haben könnte. Natürlich geht es viel um Überwachung. Doch es werden auch Themen verhandelt, die uns nahe stehen, z. B.:

und noch viel mehr, schauen Sie in das Programm, es gibt auch Sessions zu Wirtschaft, Porno, Elternblogs – was Alltagskultur im Netz eben ausmacht.

Und wie bequem, Sie müssen nicht mal nach Berlin, sondern können im Livestream mitschauen oder die eBooks lesen. Viel Vergnügen!