Was sind wir Menschen, wenn wir uns über den Verstand definieren, eigentlich, wenn wir schlafen? Schlaf und Traum irritieren mich im geisteswissenschaftlichen Erkenntnisprozess immer wieder. Zudem gelingen sie mir derzeit auch nicht so gut, lästig, Sie kennen das vermutlich zumindest phasenweise.

Schlafcoaches helfen da weiter. Sie trainieren mit ihren Klienten den Wechsel zwischen Aktivität und Entspannung. Sie bearbeiten mit ihnen Albträume. Sie analysieren Schlafverhalten und leiten zur Selbstbeobachtung an. Sie beraten Hotels, damit Gäste positive Schlaferlebnisse haben oder bieten im Rahmen von Wellnessangeboten Power-Sleep-Retreats. Sie beraten und begleiten Eltern mit Kindern, die Schlafschwierigkeiten haben (und damit auch verursachen). Einige bieten auch  Fortbildungen zum Schlafcoach an.

Ich habe Philosophinnen, Germanisten und Historikerinnen gefunden, die solch ein Coaching anbieten, aber es gibt natürlich auch Mediziner, Sportwissenschaftler, Hebammen oder Psychologen. Meist ist das Schlafcoaching auch nicht ihr einziges Standbein, sondern ein Angebot im Portfolio rund um Coaching/Lebensberatung, Pädagogik, Autorendasein, oder eine Tätigkeit neben einer Anstellung, etwa an der Universität. Regional dominiert Wien, weitere Angebote gibt es im süddeutschen Raum, in der Schweiz und in den englischsprachigen Ländern, dort auch unter dem Stichwort „Sleep Consultant“ oder „Sleep Trainer“. Den philosophischen Startpunkt, wie in Wien, fand ich dort allerdings nicht sofort.

Links und Referenzen:
Susanne Hochreiter: http://www.schlafcoaching-wien.com/
Brigitte Holzinger/Gerhard Klösch: http://www.schlafcoaching.org/
Christine Lenz: http://lenz-schlaf-projekte.de
Bianca Niermann: http://www.bianca-niermann.de

Das Schlafmagazin

Association of Professional Sleep Consultants (mit Liste) : http://www.internationalsleep.org/