Atemberaubende Natur, familienfreundliche Politik und niedrige Arbeitslosenzahlen – es gibt etliche Gründe, sich für skandinavische Länder zu begeistern. Das spiegelt sich auch an Universitäten wider: War die Skandinavistik früher nur ein Spezialisierungszweig der Germanistik, hat sie sich mittlerweile von ihrer deutschsprachigen Schwester emanzipiert und erfreut sich als eigenständiger Studiengang großer Beliebtheit. Doch was tun mit einem Abschluss in nordischer Philologie? Oftmals sind Stellen in diesem Bereich nicht offen ausgeschrieben, dabei besteht ein großer Bedarf an nordisch-deutscher Vermittlung – ist Skandinavien doch eine der bedeutendsten Wirtschaftsregionen Europas.

Einen Teil zu dieser Vermittlung trägt Catharina Capteyn bei, die ihren Magister Artium in Nordischer, Deutscher und Englischer Philologie gemacht hat. Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Norwegisch-Übersetzerin hat sie eine Online-Sprachschule gegründet, die ihren Schülern Privatunterricht via Skype anbietet. Denn nicht alle Menschen, die sich aus beruflichen oder privaten Gründen für den hohen Norden interessieren, haben die Möglichkeit, Skandinavistik zu studieren, da das Fach nur an wenigen Universitäten in Deutschland angeboten wird. Catharina und ihr Team bereiten ihre Schüler individuell auf norwegische, schwedische, dänische, isländische oder finnische Auslandsaufenthalte und Konversationen vor – und steigern so womöglich auch ihre Chancen auf dem skandinavisch geprägten Arbeitsmarkt.

Catharinas Sprachschule: https://www.ordcap.de/

Weitere Links zu dem Thema:

http://www.skandinavistik.org/ (mit Stellenbörse)

Deutsch-dänische Gesellschaft

Arbeiten in der dt-dänischen Grenzregion (Bundesagentur für Arbeit)

Stellenausschreibungen finden:

http://www.auslandsjob.de/auslandsjob-in-schweden.php

http://www.schwedenkammer.de/de/events-beratung/stellenmarkt/stellenangebote/