Ich danke Claus Kröger (Uni Bielefeld), der in einer Sammelrezension u.a. meinen Band „Berufliche Orientierung im Fach Geschichte lehren“ (Schwalbach 2016) besprochen hat. Er hat Recht mit der Anregung, Absolventen geschichtswissenschaftlicher Fächer nicht unbedingt „Historiker*in“ zu nennen, nicht nur, weil dies nicht der Selbstbeschreibung entspricht, sondern auch, weil viele Absolvent*innen Zweit- oder Nebenfächer haben, die natürlich auch einen Anteil der professionellen Identität ausmachen. Und er hat Recht mit der Frage, ob die Bände der „Kleinen Reihe Hochschuldidaktik“ wirklich „Bücher sind“ – ja, sie sind zu schmal, zu klein im Layout, geben zu wenig Raum für Theorieverknüpfungen oder zum Weiterdenken.

In Brotgelehrte 2 habe ich ein paar Übungen und Tipps abgedruckt, die auch in die Hochschullehre integriert werden können. Im Wesentlichen zielen sie aber auf einen Selbstcoachingprozess, der über eine Pflichtveranstaltung mit wöchentlichen Sitzungen hinausgeht und die Berufsorientierung zum einem studienbegleitenden Projekt macht.