Stadt, Land, Beruf – von der Schwierigkeit, im Paderborner Land einen Job als Kulturwissenschaftler*in zu finden

von Julia Koop

Je näher der Studienabschluss rückt, desto mehr machen sich Studierende der Kulturwissenschaften Gedanken, wie der Arbeitsmarkt für sie gerade in ländlichen Regionen wie Ostwestfalen-Lippe (OWL) aussieht. So erging es auch mir, da ich in Paderborn und Detmold mein Bachelor- und einen Teil meines Masterstudiums absolviert habe. Den Master setze ich gerade in Bochum an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) fort, sodass ich von meiner Erfahrung berichten und die Rahmenbedingungen vergleichen will.

Welche beruflichen Möglichkeiten bietet die Region OWL für Studierende und Absolvent*innen? Welche Unternehmen und Institutionen kämen für einen Jobeinstieg, Nebenjob oder ein Praktikum in Frage?

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Radio

von Christina Wiemann

„Und was machen Sie so beruflich? Ahh, Radiomoderator, wie aufregend!“-Diese Gedanken werden sicherlich viele mit dem Beruf Radiomoderator verbinden. Die Vorstellung eines aufregenden Lebens, in dem man Politiker und Prominente trifft. Ein Leben am Puls der Zeit, immer up to dateund dann in entspannter Atmosphäre und mit viel Humor im Radio darüber plaudern. Doch der Faktencheck wirft die Gedanken über das glamouröse Moderatorenleben schnell über den HaufenProfessionell Radio machen ist viel mehr als die bloße nette Quatscherei, die wir als Hörer*innen mitbekommen. Dank Technisierung und rasanter Medienentwicklung kann sich mittlerweile jeder privat an der Kunst des Radiomachens, an eigenen Internetradios oder Podcasts versuchen, um seine Meinung und Ansichten über den Äther zu bringen. Dies bedeutet im Umkehrschluss aber auch eine ungeheure Vielfalt von Radio, die hieraus entsteht und damit eine Veränderung des Berufsbilds. Weiterlesen „Radio“

Campusrookies.de – mehr als eine Jobbörse

Campusrookies.de ist eine Plattform für Studierende, Absolventen und Berufseinsteiger aus den Geisteswissenschaften für die Bereiche Medien, Kommunikation und Wirtschaft. Nun gibt es viele Jobbörsen und einige davon legen ihren Fokus ebenfalls auf junge Geisteswissenschaftler*innen, die oftmals nicht so ganz genau wissen, was sie werden wollen, wenn sie mal groß sind. Kann Campusrookies.de da mehr?

Auf ihrer Website wirbt die Plattform jedenfalls mit hoher Qualität sowohl hinsichtlich der ausgeschriebenen Stellenangebote als auch des Profils der Bewerber. Zusätzlich handelt es sich dabei um Jobs, in denen die Kompetenzen erforderlich sind, die man sich im Studium angeeignet haben sollte. Ebenfalls wirbt die Plattform mit einer Anzahl an regionalen Stellen sowie der 12-jährigen Erfahrung in der Tätigkeit als Jobbörse.

Unter dem Stellenausschreibungstool wartet eine verhältnismäßig überschaubare jedoch auch sehr übersichtliche und gut strukturierte Auflistung an möglichen Praktika, Nebenjobs, Volontariat-, Trainee- und Vollzeitstellen, die man je nach ausgewähltem Tätigkeitsbereich und bevorzugtem Standort konkretisieren bzw. personalisieren kann. Auf einen Blick hat man Informationen zu Beginn und Dauer der Beschäftigung sowie eine mögliche Vergütung – besonders interessant bei Praktikumsstellen. Die einzelnen Stellenangebote sind sehr ausführlich beschrieben, sowohl, was die Anforderungen des Unternehmens, das Beschäftigungsfeld und die damit verbundenen Aufgaben als auch Benefits für den Bewerber anbelangt. Zusätzlich finden sich dort konkrete Angaben zum Arbeitergeber, dem passenden Ansprechpartner sowie Bewerbungsfristen.

Die Funktion, ein interessantes Stellenangebot auf eine Merkliste zu setzen, ist den registrierten Nutzer der Website vorbehalten, die sich ein Kandidatenprofil angelegt haben. So ein Profil ist zwar für die Grundfunktionen nicht notwendig, jedoch kann es bei der Jobsuche durchaus hilfreich sein, wenn gerade die Zeit für eine aktive Suche und Bewerbung fehlt. Das Profil selbst ist wie eine Bewerbung mit Leistungen, Zeugnissen sowie einem persönlichen Text zur eigenen Person. Gerade für Berufseinsteiger bietet die Plattform diverse Serviceleistungen und Tipps für die Bewerbung bzw. Profilgestaltung an.

Da einige namenhafte Unternehmen diese Plattform nutzen, um freie Stellen in ihrem Unternehmen zu inserieren, kann man als Bewerber auch von den Arbeitgebern „gefunden“ werden. Viele dieser registrierten Unternehmen befinden sich allerdings in den klassischen Ballungszentren wie Rhein- und Ruhrgebiet.

Ein wirkliches Plus dieser Jobbörse ist der dazugehörige Blog. Hier findet man Tipps und Informationen zu möglichen Berufsfeldern, zur optimalen Bewerbung und richtigen Präsentation der Fähigkeiten eines Geisteswissenschaftlers. Darüber hinaus finden sich auch Einträge zu aktuellen Veranstaltungen und universalen Themen wie z. B. die Do’s und Don’ts für ein Vorstellungsgespräch, um einen gelungen Start in die Berufswelt hinzulegen.

Gerade dieses Mehr an Tipps, Trick und Ratschlägen ist für Berufsanfänger eine Stütze und Hilfe, um es gleich von Beginn an richtig zu machen.

Employability ohne Identität und Interesse

Wie Ihr der Seitenleiste und auch früheren Posts entnehmen könnt, trieb mich 2018 die Frage nach Regionalität um, und ich beschloss, zu graben, wo ich stehe. Wie ist der Arbeitsmarkt für Geistes- und Kulturwissenschaftler*innen in OWL?

Das Projekt ist gescheitert, und dass ist – nach einem kleinen Tal, das es zu durchqueren galt – eine gute Sache. Das Scheitern hat nämlich gezeigt, wie sehr sich Voraussetzungen verändert haben, die ich stets als gegeben ansah – etwa, dass es zwar nun Master statt Magister gibt, aber deren Zahl und Probleme doch irgendwie gleichbleiben.

Für OWL, konkret für Paderborn (und nach einigen Stichproben kann ich vorsichtig sagen: sowie für andere Städte mit vergleichbarem Profil) hat sich verändert, dass der Anteil von Master-of-Arts-Absolventen an der gesamten Absolventengruppe deutlich gesunken ist. Schloss bei den „alten“ Studiengängen noch ca. ein Drittel mit Magister/Magistra ab, sind es nun noch unter drei (sic!) Prozent mit einem Master of Arts. Die Frage eines regionalen Arbeitsmarkts für diese wenigen Absolvent*innen erübrigt sich fast; irgendwoher muss ja auch der wissenschaftliche Nachwuchs kommen, müssen die klassischen institutionellen Stellen besetzt werden, die freiberufliche Arbeits- und Angebotskultur fortbestehen. Viel höheren Arbeitsmarktinformationsbedarf haben die B.A.-Absolventen, für die es keine traditionellen Aufnahmemärkte gibt – und die auch nicht auf eine Berufsbildtradition innerhalb des fachlichen Selbstverständnisses zurückgreifen können. Überspitzt formuliert: Die Fachvertreter*innen haben keine Idee, was aus diesen Absolventen werden könnte (außer Masterstudierende oder studiengangsgewechselte Lehrer), Unternehmen haben keine Ideen, wie und wo diese Absolventen eingesetzt werden können, und die Absolvent*innen selbst haben auch keine Idee, woher auch. Es gibt kaum positive Vorbilder oder bestärkende Netzwerke.

Was nun? An welcher Stelle durchbrechen wir diese Orientierungs- und auch Interesselosigkeit?

Der Rückgang der Masterstudierendenzahl überraschte mich auch in einem anderen Zusammenhang: Zum ersten Mal nahmen an meiner „Studium – und dann?“-Veranstaltung nur Lehramtsstudierende teil. Sie äußerten, dem Rat gefolgt zu sein, „auf Nummer sicher zu gehen“, aber eigentlich nicht ins Lehramt zu wollen. Oder im B.Edu/M.Edu eine Fachkombination wählen zu können, die in BA/MA ausgeschlossen ist. Als ich anfangs in dieser Veranstaltung von „Kultur- und Geisteswissenschaftler*innen“ sprach, erntete ich irritiertes Schweigen. Nein, nicht wegen der Gender-Umständlichkeit. Die Studierenden verstanden sich nicht als Kultur- und Geisteswissenschaftler*innen. Sie studieren Geschichte und Sport, Germanistik und Mathe oder Physik, Theologie und Musik. Ein Teil von ihnen ist vielleicht Kulturwissenschaftlerin. Ein anderer Teil aber ist Pädagogin. Ein dritter Teil ist vielleicht Naturwissenschaftlerin. Natürlich könnten sie in einer Geistes- oder Kulturwissenschaft promovieren. Eine Teilnehmerin äußerte, das sei nicht attraktiv, denn sie wolle sich nicht gegen eine ihrer Fachkulturen entscheiden.

Wie wird sich die Arbeitskultur und das fachliche Selbstverständnis im wissenschaftlichen Nachwuchs verändern, wenn der Anteil von Lehramtsabsolventen aus unterschiedlichen Fachkulturen zunimmt und wenn zugleich der Anteil der Promovierenden mit selbstgewählter geisteswissenschaftlicher Identität sinkt?

Zahlen z.B. hier: Studierenden- und Absolventenspiegel Uni Paderborn

Anm.:  Die Paraphrase „Grabe, wo du stehst“  (oben) ist hier sehr verkürzt verwendet. Sie bezieht sich auf Sven Lindqvist: Grabe, wo du stehst. Handbuch zur Erforschung der eigenen Geschichte, Bonn 1989 – ein Schlüsselwerk für die Geschichtswerkstättenbewegung, Emanzipation von Laien-, Arbeits- und Randgruppenhistoriker*innen.

Influencer

von Julia Zarna

Während man früher in Freundschaftsbüchern unter der Rubrik Was ich später einmal werden will so etwas las wie Tierärztin, Profifußballer oder Rockstar, so liest man heute Begriffe wie Instagrammer, Youtuber oder Blogger.
Traumjob: Influencer ist das Stichwort, doch was heißt das eigentlich? Für das Nichtstun bezahlt werden? Mit einem Post leichtes Geld verdienen? Böse Zungen wurden zustimmen. Doch so einfach wie es auf den ersten Blick erscheint, ist es dann doch nicht. Und es gibt auch einiges zu beachten.
Der Influencer (zu dt.: „Beeinflusser“) ist der Meinungsmacher und Trendsetter der heutigen digitalisierten Welt. Es gehört zu seinen Aufgaben als Content Creator, Testimonial bzw. Werbegesicht ein Produkt direkt oder indirekt über seine Social-Media-Kanäle zu bewerben und dadurch eine gewisse Zielgruppe, in Form von Followern, zu erreichen. Er ist gut vernetzt und durch seine hohe Aktivität in den sozialen Medien auch in der analogen Welt bekannt. Der Beruf des Influencers hat ohne Zweifel seine Vorteile. Durch die verschiedenen Social-Media-Kanäle bietet er Abwechselung und eine Vielzahl an möglichen Plattformen. Ob nun ein Foto auf Instagram, ein Video auf YouTube oder der ganz eigene Blog, es gibt für jeden die passende Möglichkeit sich digital auszudrücken. Zu dem bietet er ein hohes Maß an Flexibilität und Selbstbestimmung.
Doch ein Post macht noch lange keinen Influencer. Wie wird man dazu? Eine anerkannte berufliche Ausbildung oder einen Studiengang gibt es nicht, und es ist auch keine Berufstätigkeit, die einen regulären Ausbildungsweg ersetzt. Gewisse Kenntnisse aus dem akademischen Bereich zum Thema Marketing, Medien- und Eventmanagement oder auch BWL Basiswissen können sowohl den Einstieg als auch die ersten Schritte in Richtung Selbstständigkeit erleichtern. Auch bei der Themen- bzw. Nischenwahl können die persönliche Affinität und das erlernte Wissen z. B. über Kunst, Geschichte oder Literatur helfen eine vorläufige Richtung zu finden und den Aufbau eines Accounts mit bestimmter Zielgruppe erleichtern. Dieses Vorwissen ist hilfreich aber noch nicht ausreichend. Eigeninitiative lautet das Zauberwort. Man muss offen selbstbewusst, lernwillig und aktiv sein. Notwendige Kompetenzen wie richtiges Fotografieren, Programmieren und Texten müssen autodidaktisch erlernt werden. Die Suche nach Jobs bzw. Praktika innerhalb der Branche bieten Praxiserfahrung und können helfen die Abläufe näher kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Am wichtigsten ist jedoch seine Nische in der Welt der Social-Media zu finden und sein Projekt mit Leidenschaft auszuüben. Sei es nun eine Bilderreihe zum neusten Fashiontrend, ein Blogeintrag über erste Kochversuche oder die Videoanleitung zum Basteln von Angelhaken, was für eine Nische es auch ist, es ist letztendlich zweitrangig. Es ist nur wichtig, dass man mit Begeisterung, Engagement und Ausdauer dabei ist, denn der Job des Influencers ist vor allem arbeitsaufwendig und zeitintensiv. Ca. 47% der professionellen Influencer posten 1-3 mal täglich. Eine stetige, kontinuierliche, mediale Präsenz ist also notwendig.
Mittlerweile gibt es eine Influencer Marketing Akademie in Berlin, die Workshops für angehende Influencer und Unternehmen anbietet, die mit Influencern werben möchten. Bereits jetzt machen die Influencer ca. 7% des Marketingmixes aus, Tendenz steigend. Anfragen von potenziellen Auftraggebern bekommt man entweder aufgrund einer gewissen Followerbase oder in dem man selbst Kunden- und Auftragsakquise betreibt. Vorab sollte man sich über das Unternehmen und mögliche Kampagnen informieren, sowie konkrete Ideen zur Zusammenarbeit haben. Für ein optimales Auftreten empfehlen die Profis ein Mediakit, eine PFD-Datei oder Präsentation, die alle Vorzüge, Zahlen sowie die Angabe der Reichweite enthält. Inzwischen gibt es auch Agenturen, die Unternehmen mit dem passenden Influencer zusammenbringen. Ähnlich der traditionellen Medien wie Print und TV gibt es auch hier regionale Schwerpunkte. Die größten Agenturen wie Pulse Advertising, Incircles, Reachhero oder Lucky Shareman befinden sich in Hamburg und Berlin, aber auch in NRW gibt es große Agenturen wie Tubvertise (Köln), WelovethShare (Bonn) oder Earnesto (Düsseldorf).
Diese und andere Agenturen können eine Starthilfe sein und wichtige Kontakte zur Verfügung stellen. Eine gute Vernetzung garantiert den meisten Erfolg. Daher ist ständiges Networking on und offline ein Muss für alle Influencer, insbesondere für Selbstständige. Blog-Netzwerke oder Like-Gruppen sind informelle Organisationen, die sich gegenseitig pushen und unterstützen. Auch die jährliche Social Media Conference, die vom 18.-19.10.2018 in Hamburg stattfindet, bietet eine gute Plattform für Austausch und Kommunikation.
Doch hat man als Neuling überhaupt noch eine Chance in diesem übersättigten Markt? Die Branche hat ihre Anfangsphase überwunden und es gibt zahlreiche große Fische in einem Meer aus Influencern. Es ist wichtig, zu berücksichtigen, dass der Influencer ein Beruf ist, der sich über Monate bzw. Jahre entwickelt und aufbaut und kein regelmäßiges Einkommen garantiert. Allerdings hat man als beachtetes und geschätztes Mitglied der Community bereits ab 1000 Followern die Chance, als Testimonial interessant zu sein. Mirko- und Medi-Influencer (10 000-100 000 Follower) werden für Unternehmen und deren Kampagnen immer interessanter. Die Devise lautet: Wenige aber die richtigen Leute erreichen und so Verkäufe generieren.
Influencer vermitteln ihren Followern eine gewisse Nähe bzw. Nahbarkeit, wodurch auch eine gewisse Glaubwürdigkeit entsteht. Und diese Glaubwürdigkeit und Authentizität ist das höchste Gut eines Influencers.

Referenz:
https://morethandigital.info/influencer-marketing-erklaert/ (23.08.2018 16:53Uhr)
https://www.influencer-blog.com/neuer-beruf-influencer-boyfriend-530(23.08.2018 16:53Uhr)
https://meedia.de/2017/10/11/trend-beruf-influencer-mit-diesem-job-lassen-sich-ueber-100-000-euro-verdienen-pro-posting/(23.08.2018 16:54Uhr)
https://www.wuv.de/specials/influencer_marketing/who_s_who_die_groessten_player_im_influencer_marketing (23.08.2018 16:54Uhr)
https://influencermarketingacademy.de/ (23.08.2018 16:55Uhr)
https://www.wiwo.de/erfolg/trends/nicht-nackig-genug-der-schwere-weg-zum-social-media-star/19819542-all.html(23.08.2018 16:56Uhr)
Marie Luise Ritter: Follow me! Machen, was man liebt und Geld damit verdienen- so wirst man Influencer. 1. Aufl. München: Redline 2018.

Workshop Digital Employability

In den vergangenen Employability-Workshops kamen wiederholt die Fragen auf,

  1. welche Auswirkung die „Digitalisierung“ auf die Berufstätigkeit von Geisteswissenschaftler*innen hat und
  2. wie wir uns darauf vorbereiten können.

Die Antworten sind sowohl komplex als auch je nach Branchen, Berufen, Tätigkeitsschwerpunkten und dem individuellen „Digitalisierungsprofil“ sehr unterschiedlich.

Wir erleben „Digitalisierung“ schon seit einer Weile als Analog-Digital-Verwandlung unseres Arbeitsmaterials, z.B. als Scannen und Publizieren von Texten, (archäologischen) Objekten und Bildern. Lernprozesse werden digital unterstützt, angereichert, verändert und teils auch ersetzt. Gleiches gilt für fast alle Formen von Verwaltung, Dokumentation und Kommunikation im beruflichen Kontext.

Weiterhin entstanden neue Berufe, die Phänomene und Bedarfe von Digitalisierung zum Kern haben und die auch von Geisteswissenschaftler*innen ausgeübt werden: SEO/SEA-, Social Media Manager, technischer/online-Redakteur, Virtual Assistant, Customer Experience Manager/Designer, Konzepter Digitales Lernen …

Und schließlich gibt es strukturelle Veränderungen der Arbeit und Betriebsabläufe selbst: Workflows verändern sich, die Umsetzung von Learning Management Systemen oder Enterprise Management Systemen fordert Betriebe und Institutionen heraus,  Arbeit bekommt Metadaten, wird verschlagwortet, ontologisiert und getrackt.

Digitalisierung ist also sowohl hinsichtlich der Tätigkeiten im Beruf als auch hinsichtlich der Entstehung neuer Berufe und der Auswirkungen auf Arbeitsprozesse ein strategisches Schlüsselthema von Employability. Der von mir neu entwickelte eintägige Basisworkshop führt in dieses Thema ein:

  1. Definition: Was heißt Digitalisierung von Geisteswissenschaftler*innen?
  2. Kontextualisierung: Welche Rolle spielen digital humanities? Welche arbeitsmarktlichen Impulse erfahren die Geisteswissenschaften? Welche digitalen Anforderungen werden an Geisteswissenschaflter*innen in typischen Tätigkeitsfeldern gestellt?
  3. Pragmatik: Welches „digitale Profil“ bringen Sie mit? Wo, wie, wann können Geisteswissenschaftler*innen digitale Kompetenzen erwerben und in ihr professionelles Profil einbetten?

Wir starten den Pilot-Workshop am 9.7.2018, 9-16 Uhr, Paderborn, TN-Gebühr 75€, Anmeldung erforderlich unter anmeldung@mareikemenne.de . Noch sind Plätze frei – melden Sie sich gern an! Ich freue mich auf Sie.

https://brotgelehrte.blog/veranstaltungen/