Linktipp: Geisteswissenschaftler*innen in der TECH-Branche

Gianna Reich von Geisteswirtschaft wies auf einen Artikel auf t3n hin: Mitchell Baker, Chefin von Mozilla, fordert Geisteswissenschaftler*innen in der TECH-Branche für mehr Diversität. Responsible Computer Science brauche Philosophen, die die Interaktion technischer Prozesse und Produkte mit menschlichem Verhalten, „mit Privatsphäre, Sicherheit oder Gleichberechtigung“ untersuche und gestalte: hier geht es zum Text.

40 Gründe, warum GeisteswissenschaftlerInnen die Berufsorientierung schwerfällt

Brauchen Studierende nur mehr Informationen über die Arbeitsmärkte, damit ihnen Berufswahl und Einstiegsstrategie leichter fallen? Ich war in Seminaren, Workshops und Beratung anfangs überrascht, dass ein Mangel an Informationen über Berufe und Zugangswege nur einen geringen Teil der Blockaden und Unzufriedenheiten ausmachte – und gerade den Teil, der sich am leichtesten ausräumen lässt.

Zum Jahrestag habe ich gesammelt, welche Schwierigkeiten, Bedenken, Gefühle mir in den fünf Jahren Blog/zehn Jahren Employability-Lehre und Beratung begegnet sind – Warum fällt Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern die Berufsorientierung im Studium schwer?

Studium, Wissen und Erfahrung

  1. Ich habe noch gar kein berufliches Ziel. Wie soll ich da ein Profil im Studium bilden? Ich will aber auch die Zeit nicht verschwenden, wenn alle anderen ihr Profil bilden.
  2. Ich kenne außer den üblichen Berufen – Lehrerin, Journalist, Lektorin – keine anderen (und die üblichen gefallen mir nicht).
  3. Welcher Beruf passt zu mir, und wie stelle ich das fest?
  4. Wie setze ich meine Vorstellung um? Welcher Weg führt zu meinem Beruf? Welche Stationen liegen auf diesem Weg? Welche Erfahrungen muss ich haben, um diesen Weg gehen zu können? Woran merke ich, dass der Weg richtig (für mich) ist?
  5. Den ersten Schritt habe bereits getan – ein Praktikum. Wie geht es jetzt weiter? Drei weitere Praktika? Wo ist das nächste Level, wenn ich noch keinen Abschluss habe?
  6. Mir fehlt ein integratives Konzept, einen beruflichen Weg zu gehen und mein Leben/meine Werte/meine Partnerschaft zugleich nicht zu stark anpassen zu müssen. Priorität haben Erfüllung und Lebensqualität.
  7. Ich weiß fast nichts über die freie Wirtschaft.
  8. Ich kenne das Wirtschaftsprofil der Region nicht, und potentielle Arbeits-/Praktikumsgeber ebenfalls nicht.
  9. Ich weiß nichts über die Branche, in die mein Beruf gehört.
  10. Ich kenne keine Informationsmedien zu diesem Thema.
  11. Das Lehrangebot an meiner Hochschule ermöglicht mir nicht zu lernen, was Absolventen meiner Fächer angeblich können.
  12. Ich weiß nicht, was ich kann. Und ob ich das gut kann.
  13. Ich weiß nicht, was mein Potential ist und wie ich es am besten entfalten kann.
  14. Wie zeige ich meine Kompetenz – all das, was nicht auf dem Zeugnis steht?
  15. Ich weiß nicht, wie ein Außenstehender meine Kompetenzen beurteilt.
  16. Ich weiß nicht, wie ich mein Wissen in Handeln umsetzen soll.
  17. Was sind Netzwerke – sind sie institutionalisiert, kann man da einfach hingehen? Wie finde ich für mich das richtige Netzwerk? Wie geht netzwerken? Das scheint eine Schlüsselkompetenz zu sein.
  18. Ich habe nur studiert. Mit sehr gutem Ergebnis, aber ich fühle mich jetzt defizitär.

    Gefühle, Wollen, Entscheidungen

  19. Ich will die Region nicht verlassen, auch wenn die typischen Weiterbildungsgeber/Arbeitgeber nicht hier sind.
  20. Ich will mich (noch) nicht festlegen.
  21. Ich kann mich nicht entscheiden, weil es zu viele Berufsoptionen gibt.
  22. Ich kann mich nicht entscheiden, weil gerade andere Prioritäten in meinem Leben herrschen. Die Festlegung auf einen Beruf zum jetzigen Zeitpunkt würde mir Lebensqualität und Offenheit nehmen.
  23. Ich kann mich nicht entscheiden, weil sich mein Profil gerade erst formt – hinsichtlich der Fach- und Schlüsselkompetenzen, aber auch hinsichtlich der Lebenspläne und -werte.
  24. Ich habe einen Traumberuf. Er ist ein Gefühl, fühlt sich gut an. Mehr über ihn zu wissen, würde mich ihm nicht näher bringen, sondern das gute Gefühl zerstören.
  25. Ich will nicht für maues Geld in ein Praktikum oder Volontariat ohne Übernahmemöglichkeit. Es gibt würdevollere Alternativen: Kellern, Promovieren, Kellnern und Promovieren.
  26. Die hohe Zahl der Freiberufler im Kultursektor erschreckt mich. Darauf fühle ich mich noch schlechter vorbereitet als auf einen Angestelltenjob.
  27. Ich interessiere mich nicht für Wirtschaft.
  28. Es ist mir zu viel, ich bin überfordert. Pause bitte.
  29. Ich genieße mein Studium und muss danach ohnehin etwas Ungeliebtes machen (sagt jeder). Damit möchte ich mich jetzt noch nicht beschäftigen.
  30. Dozenten, Kommilitonen, Medien, Gesellschaften prägen ein negatives Mindset zu unseren Berufsaussichten. Ich kann mich dem nicht entziehen.
  31. Mein Studium macht mir überhaupt keinen Spaß. Die Vorstellung, mein Leben lang etwas mit diesen Studienfächern machen zu müssen, frustriert mich.
  32. Ich finde, Geisteswissenschaften studiert man ohnehin nicht für einen Beruf. Das ist ein Verrat an der Wissenschaft.
  33. Es widerstrebt mir, mich „be-werben“ zu müssen. Ich arbeite lieber an Inhalten, Qualität wird sich immer durchsetzen.
  34. Es widerstrebt mir, für meine Arbeit Geld zu verlangen. Wenn man es mir gibt, ok. Aber ich bin nicht materialistisch, ich will es nicht fordern, ich will nicht darüber reden, ich stehe da drüber.
  35. Die Geschichten der Praktiker, die in der Uni von ihrem Werdegang erzählen, haben nichts mit mir zu tun.

    Begrenzungen

  36. Ich habe eine Ausbildung vor dem Studium gemacht. Ich kann es mir nicht leisten, mich nochmal zu irren.
  37. Mein Spielraum ist begrenzt. Ich leiste Care-Arbeit für Kinder/Eltern/Partner.
  38. Ich kenne niemanden, bei dem ich mir fundierten Rat holen könnte oder mit dem ich mich über Pläne, Gedanken, Wünsche, Hindernisse austauschen kann.
  39. Ich habe keine Vorbilder oder Personen, die ich fragen kann. Nur die DozentInnen. Und ich verstehe langsam, dass die keine Arbeitsmarkterfahrung jenseits der Wissenschaft haben.
  40. Mir fehlen Unterstützer in Familie, Freundeskreis, Uni und/oder Zielbranche.
  41. Es gibt Tätigkeiten/Branchen mit hohem Bewerberüberschuss – die Wissenschaft etwa, siehe Beitrag PrivatdozentInnen.

Es macht für ein berufsorientiertes Studium einen deutlichen Unterschied, ob jemand Schwierigkeiten hat oder aufziehen sieht, weil es in seiner Zielbranche einen Bewerberüberschuss gibt (wobei auch das zunächst zu verifizieren wäre), oder ob jemand sich nicht festlegen will. Verzwickt wird es auch, wenn mehrere dieser Gründe und Haltungen zusammenkommen: Ich bin mir unsicher, ob X der richtige Job für mich wäre, aber der Einstieg wird sowieso schwer, und ich lebe lieber froh mit meinem Partner hier als gestresst und ohne Partner dort, und es sind sowieso die falschen Fächer. Es geht dann um viel mehr als um eine Strategie, als um Arbeit an Einzelfragen, um Input oder das 2017er-Design von Lebensläufen. Diese Arbeit dauert länger, begleitet Studium oder Promotionsphase, kennt persönliche Krisen und Metamorphosen.

Vielen Dank all jenen, die ich darin bis heute begleiten durfte und mit denen ich mich austauschen konnte.

Ihr seid herzlich eingeladen, die Liste zu ergänzen oder Eure Tipps im Umgang mit diesen Sorgen und Schwierigkeiten zu posten.

 

Fachkompetenzen

Absolventenstudien zu Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern (s.u.) zeigen im Schnitt recht deutlich, dass die meisten von uns nach wie vor in affine Berufe gehen, und zwar affin im Sinne einer inhaltlichen, methodischen oder/und sozialen Kontinuität des Studiums. Mit sozialer Kontinuität meine ich die Zugehörigkeit zum System Wissenschaft oder Bildungswesen etc., also z.B. Tätigkeiten im Wissenschaftsmanagement, im Stiftungswesen oder bei Wissenschaftsverlagen. Dies gilt insbesondere für die Jahre des Berufseinstiegs. Die mitunter individuellen oder gar selbst erfundenen Berufe, die hier im Blog vorgestellt wurden, sind häufig das Ergebnis einer jahrelangen Formations- und Erfahrungsphase, und auch sie weisen überwiegend die Weiterentwicklung oder Transformation von Studieninhalten oder -methoden auf. Wenn ich auf Jobmessen mit Personalern oder Arbeitgebern sprach, so interessierten sie sich weniger dafür, ob wir irgendwie nachqualifizierbare BWLer hervorbringen, als dafür, was wirklich der Kern unserer Fächer ist.

Personaler: „Geschichte studieren Sie? Aha. Das bedeutet, Sie können …?“

Student: „Allgemeinbildung.“

Das stimmt natürlich. Und ist doch eine so fatale Antwort, weil die Idee, wir seien großartige Generalisten, uns hindert, großartige Fachkräfte zu sein – zumal die meisten, mit denen ich bislang gearbeitet habe, eine hohe inhaltliche Motivation durch die Tiefen des Studiums trug. Sie streben Fachlaufbahnen an und keine klassische Führungskarriere.

Es ist auch in Hinblick auf die professionelle Identität kein befriedigendes Gefühl, die eigenen Kompetenzen nicht beschreiben zu können – zumal es zu unseren fachübergreifenden Schlüsselkompetenzen gehört, Dinge zu definieren. Fachkompetenzen grenzen berufliche Identitäten von GeisteswissenschaftlerInnen untereinander ab. Doch es ist gar nicht so leicht, zu benennen, welche fachlichen Fähigkeiten wir tatsächlich haben. Jemand, der Philosophie und Alte Geschichte studiert hat, kann tatsächlich andere Dinge tun als jemand, der Soziologie, Anglistik und Zeitgeschichte studiert hat, und es ist fahrlässig, diese beiden sehr unterschiedlichen Profile von Beginn an als „irgendwas mit Schlüsselkompetenzen“ zu verwässern. Hinzu kommen die spezifischen Lehrangebote, die Schulen und Konventionen des Studienstandorts.

Mitunter verläuft auch die Grenze zwischen Fach- und Schlüsselkompetenz nicht eindeutig. Oder sie verschiebt sich, hier am Beispiel „Lesen“: Zeitunglesen – Kulturkompetenz, wissenschaftliche Texte lesen – überfachliche Schlüsselkompetenz, Lesen von Abbreviaturen in archivalisch überliefertem Verwaltungsschriftgut – Fachkompetenz, hier von Historikern. Wir müssen im Blick behalten, auf welcher Ebene wir hier je arbeiten.

Wo erfahren Sie etwas über die Fachkompetenzen, die Sie in Ihrem Studium ausbilden können?
In den Modulhandbüchern etwa, auf den Profilseiten Ihrer Institute, in der Studienliteratur zur jeweiligen Fachmethodik. Aber auch in Stellenausschreibungen affiner Tätigkeiten. Letztlich können Sie auch mit den Perspektiven spielen: Sie können Kompetenzen aus Ihrem Studienfach heraus denken, und in den Blick nehmen, welche Anforderungen an konkrete Berufsbilder geknüpft sind. Dann wird vermutlich ein Fächer aufgehen, der aus vier Komponenten besteht:

  1. Methodenwissen (z.B. quantitative oder hermeneutische Verfahren, Interpretation, Heuristik, Methoden aus den Hilfs- und Grundwissenschaften der Fächer zum Daten- und Erkenntnisgewinn),
  2. Fachwissen (u.a. Fachsprache, Kanonwerke, Theorien und Schulen, Wissen um Hilfs- und Arbeitsmittel und fachliche Institutionen)
  3. Fachübergreifende Schlüsselkompetenzen (etwa Professionalisierung von Kulturkompetenzen wie Lesen, Schreiben, Präsentieren, Fremdsprachen, Fähigkeit zur wissenschaftlichen Arbeit, Einsatz von einschlägiger Software, Meinungsfähigkeit, Fähigkeit zum Transfer zwischen Abstraktem und Konkretem)
  4. Soft skills (Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Ambiguitäts- und Frustrationstoleranz etc.)

Jetzt, wo ich es schreibe und lese, ist es so selbstverständlich und banal. Aber in den Fächern haben wir vielleicht ein wenig zu sehr darauf vertraut, dass Außenstehende diese Selbstverständlichkeiten auch sehen, Studierende sie intuitiv erfassen. Die Professionalisierung und auch die PR des generalistischen Zugriffs auf die Geisteswissenschaften, die „Kompetenzorientierung“ mit „Schlüsselkompetenzorientierung“ gleichsetzten, waren in den vergangenen Jahren einfach agiler. Zeit für eine Selbstbetrachtung.

Die meisten von uns haben sich für geisteswissenschaftliche Disziplinen aus  persönlichem Interesse entschieden. Die meisten von uns sind überzeugt davon, dass wir und unsere Fächer einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Diesen Transfer von persönlichem Interesse zu gesellschaftlichem (oder betrieblichem) Beitrag sollten wir erklären können. Das Wissen um unser Können erlaubt es uns, „Kompetenz“ in Handlungen oder Produkte zu verwandeln und angemessen sichtbar zu werden.

Referenzen/Hinweise:

Vera Nünning (Hg.): Schlüsselkompetenzen: Qualifikationen für Studium und Beruf, Stuttgart 2008

Monika Bethscheider / Gabriela Höhns / Gesa Münchhausen (Hg.): Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung, Gütersloh 2011

Rolf Arnold: Ermöglichen: Texte zur Kompetenzreifung, Baltmannsweiler 2012

siehe auch die Veröffentlichungen von John Erpenbeck zum Thema Kompetenz

http://www.stifterverband.de/pdf/schluesselkompetenzen_und_beschaeftigungsfaehigkeit_2004.pdf

Absolventenstudien z.B:

HIS-Studie Gregor Fabian

Bundesbericht wissenschaftlicher Nachwuchs (2013): http://www.buwin.de/site/assets/files/1002/6004283_web_verlinkt.pdf

DZHW-Absolventenuntersuchung 2016:
www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201604.pdf

KOAB/INCHER: Vergleich der Berliner Universitäten mit dem Bundesdurchschnitt in zentralen Indikatoren der Absolventenbefragung, Kassel 2015

sowie ausgewählte Alumnibefragungen der Uni Heidelberg, Uni Paderborn, TU Dresden, RU Bochum.

Link: Careers for Philosophy Graduates

„Many prospective students of philosophy, and even more so their parents, are sometimes concerned about the job prospects of philosophy graduates.“ Dieses Zitat von der Website der British Philosophical Association stimmt natürlich über die Grenzen hinweg. Wenn Sie ein wenig über den Tellerrand schauen mögen, surfen Sie doch ein bisschen durch die Lebensläufe von PhilosophInnen, die auf der Seite veröffentlicht sind: http://www.bpa.ac.uk/resources/why-philosophy/careers-and-success-stories

Bild: Paul Gauguin, Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? (1897/98)

Schlafcoaching

Was sind wir Menschen, wenn wir uns über den Verstand definieren, eigentlich, wenn wir schlafen? Schlaf und Traum irritieren mich im geisteswissenschaftlichen Erkenntnisprozess immer wieder. Zudem gelingen sie mir derzeit auch nicht so gut, lästig, Sie kennen das vermutlich zumindest phasenweise.

Schlafcoaches helfen da weiter. Sie trainieren mit ihren Klienten den Wechsel zwischen Aktivität und Entspannung. Sie bearbeiten mit ihnen Albträume. Sie analysieren Schlafverhalten und leiten zur Selbstbeobachtung an. Sie beraten Hotels, damit Gäste positive Schlaferlebnisse haben oder bieten im Rahmen von Wellnessangeboten Power-Sleep-Retreats. Sie beraten und begleiten Eltern mit Kindern, die Schlafschwierigkeiten haben (und damit auch verursachen). Einige bieten auch  Fortbildungen zum Schlafcoach an.

Ich habe Philosophinnen, Germanisten und Historikerinnen gefunden, die solch ein Coaching anbieten, aber es gibt natürlich auch Mediziner, Sportwissenschaftler, Hebammen oder Psychologen. Meist ist das Schlafcoaching auch nicht ihr einziges Standbein, sondern ein Angebot im Portfolio rund um Coaching/Lebensberatung, Pädagogik, Autorendasein, oder eine Tätigkeit neben einer Anstellung, etwa an der Universität. Regional dominiert Wien, weitere Angebote gibt es im süddeutschen Raum, in der Schweiz und in den englischsprachigen Ländern, dort auch unter dem Stichwort „Sleep Consultant“ oder „Sleep Trainer“. Den philosophischen Startpunkt, wie in Wien, fand ich dort allerdings nicht sofort.

Links und Referenzen:
Susanne Hochreiter: http://www.schlafcoaching-wien.com/
Brigitte Holzinger/Gerhard Klösch: http://www.schlafcoaching.org/
Christine Lenz: http://lenz-schlaf-projekte.de
Bianca Niermann: http://www.bianca-niermann.de

Das Schlafmagazin

Association of Professional Sleep Consultants (mit Liste) : http://www.internationalsleep.org/